Satzung des Vereins Pro Regio e. V.

 

Pro Regio - Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen

in beeinträchtigten Regionen e.V.

 

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen Pro Regio - Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen in beeinträchtigten Regionen und führt nach Eintragung ins Vereinsregister den Zusatz e.V.
  2. Der Verein hat seinen Sitz in Deutzen.
  3. Er erlangt Rechtsfähigkeit mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Leipzig.


§ 2 Zweck

  1. Der Verein betreibt und bewirtschaftet das Gelände und die Gebäude des Kulturparks Deutzen als „Soziokulturelles Zentrum MehrGenerationenKulturPark Deutzen“.
  2. Das „Soziokulturelle Zentrum MehrGenerationenKulturPark Deutzen“ verfolgt eine gemeinwesenorientierte, sparten-, themen-, ressort- und generationsübergreifende Kulturpraxis, die eine breite Teilnahme und Aktivierung (kulturell, künstlerisch, gesellschaftlich) der Bevölkerung anvisiert. Es ist sowohl kultureller Dienstleister als auch ein Ort gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhalts.
  3. Der Verein fördert die Allgemeinheit materiell und geistig in erster Linie im kulturellen und künstlerischen Bereich, nachrangig aber auch auf den Gebieten Umwelt- und Landschaftsschutz, im bürgerschaftlichen Engagement sowie in der Bildungs-, Erziehungs- und Jugendarbeit § 11 SGB VIII, wenn diese Gebiete inhaltlicher, integraler und konzeptioneller Bestandteil der Arbeit des „Soziokulturellen Zentrums MehrGenerationenKulturPark Deutzen“ sind.
  4. Dieser Zweck wird verwirklicht durch die Organisation, Durchführung und Nachbereitung von lokal, regional und überregional bedeutsamen, regelmäßigen, ganzjährigen, nichtkommerziellen Angeboten, Veranstaltungen, Workshops und Projekten auf o.g. Gebieten, die beispielgebend
  • die regionale und überregionale Identität im künstlerischen und kulturellen Bereich fördern,
  • zur Befriedigung neuer künstlerischer und kultureller Bedürfnisse dienen,
  • gleichzeitig programmatisch mehrere künstlerische und kulturelle Sparten pflegen,
  • mit vorhandenen natürlichen Ressourcen umgehen, insbesondere im Hinblick auf Rohstoff- und Flächenverbrauch,
  • die umweltverträgliche Gestaltung von Landschaftselementen beinhalten,
  • weitgehend geschlossene Stoffkreisläufe realisieren,
  • die Wiederverwendung von Materialien ermöglichen, welche als Ersatz für ökologisch bedenkliche Materialien dienen,
  • allen Generationen soziale und berufliche Integration ermöglichen,
  • die künstlerische und kulturelle Bildung fördern,
  • durch regelmäßige Bereitstellung von Infrastruktur selbstorganisierte künstlerische und kulturelle Aktivitäten ermöglichen
  • die künstlerisch-kreative Eigenbetätigung der Besucher sowie der arbeitenden Gruppen, Vereine und Initiativen fördern,
  1. Die Arbeit des Vereins im „Soziokulturellen Zentrum MehrGenerationenKulturPark Deutzen“ ist generationenübergreifend angelegt und umfasst damit die Integration verschiedener Altersgruppen.
  2. Die Arbeit des Vereins schließt ethnische und soziale Minderheiten nicht aus.
  3. Die Angebote, Veranstaltungen, Workshops und Projekte sollen stets einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
  4. Die Angebote, Veranstaltungen, Workshops und Projekte sollen identitätsstiftend für die gesamte Region und darüber hinaus wirken.
  5. Zur Verwirklichung der Satzungsziele soll mit anderen gemeinnützigen Körperschaften, öffentlichen Institutionen, Schulen, Kindergärten, Gruppen und Initiativen sowie Wirtschaftsunternehmen zusammengearbeitet werden.


§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und förderungswürdige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder von Pro Regio - Gesellschaft zur Förderung nachhaltiger Entwicklungen in beeinträchtigten Regionen e.V. können natürliche und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts oder anderer Unternehmen und Einrichtungen sowie Verbände des In- und Auslandes werden, die bereit sind, den Vereinszweck zu fördern.
  2. Der Aufnahmeantrag muß schriftlich gestellt werden. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme gemäß § 4 (1).
  3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluß oder Auflösung des Vereins. Die Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt muß schriftlich erklärt werden und wird am 31. Dezember des laufenden Jahres gültig, wobei eine Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten ist. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch nach zweimaliger Nichtzahlung des Jahresbeitrages.
  4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden Beiträge und sonstige Zuwendungen nicht rückerstattet. Die aus der Mitgliedschaft erworbenen Rechte und Ansprüche erlöschen.
  5. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied das Ansehen und die Interessen des Vereins schuldhaft in grober Weise schädigt. Ihm ist Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Über den Ausschluß entscheidet die Mitgliederversammlung.
  6. Mit dem Ende der Mitgliedschaft entfallen alle sich aus der Vereinszugehörigkeit ergebenden Rechte und Pflichten. Schuldrechtliche Verpflichtungen gegenüber dem Verein bleiben erhalten.

 

§ 5 Mittel des Vereins

  1. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Zuwendungen, Spenden und projektgebundenen Einnahmen. Der Verein kann einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb betreiben. Erwirtschaftete Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sollen zur Deckung der Ausgaben im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb eingesetzt werden. Überschüsse bzw. Gewinne aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb sind zur Deckung von Ausgaben im ideellen Bereich und im Zweckbetrieb des Vereins einzusetzen.
  2. Über die Höhe der Mitgliedsbeiträge entscheidet die Mitgliederversammlung.

 

§ 6 Vereinsorgane

       1.  Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.


§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei höchstens fünf Mitgliedern - dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden (zugleich Schriftführer), dem Schatzmeister und zwei weiteren möglichen Mitgliedern.
  2. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden.
  3. Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsdauer aus, kann der Vorstand für die laufende Amtsperiode durch Neuwahl ergänzt werden. Wiederwahl ist auch mehrfach möglich.
  4. Der Verein wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich vertreten.
  5. Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung vorschlagen, Personen, die sich um die Belange des Vereins besonders verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.
  6. Der im Abschnitt 1 benannte Vorstand kann durch einen erweiterten Vorstand (Beirat) ergänzt werden. Dieser übt beratende und unterstützende Funktionen für den Vorstand aus. Die Zahl der Beiratsmitglieder ist nicht festgelegt. Die Beiratsmitgliedschaft ist an die Vereinsmitgliedschaft gebunden. Der Beirat wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt, Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand kann zwischen den Mitgliederversammlungen Beiratsmitglieder berufen und entlasten.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung hat jährlich einmal im ersten Halbjahr stattzufinden. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung mindestens 14 Tage vor Sitzungsbeginn.
  2. Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere:

       a) die Wahl des Vorstandes

       b) die Wahl der Rechnungsprüfer

       c) die Genehmigung des Haushalts- und Personalplanes

       d) die Ernennung von Ehrenmitgliedern

       e) die Entgegennahme des Berichtes des Geschäftsführers

       f) die Genehmigung des Jahresabschlusses

       g) die Entlastung des Vorstandes

       h) die Beschlußfassung über die Abänderung der Satzung

        i) die Festsetzung und Änderung der Beitragshöhe

       k) die Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins


       3.  Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird durch Beschluß der
            Mehrheit des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 der
            Mitglieder einberufen. Die Einberufung erfolgt mit mindestens zehntägiger
            Einladefrist unter Angabe der Tagesordnung. Über jede Sitzung und
            Versammlung der Organe des Vereins und über jeden dabei gefaßten Beschluß
            ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Sitzungsleiter und vom Schriftführer
            zu unterzeichnen ist.

 

§ 9 Beschlußfassung in der Mitgliederversammlung

  1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig und beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
  2. Der Beschlußfassung unterliegen die in der Tagesordnung genannten Punkte. Jedes Mitglied kann spätestens 5 Tage vor der Versammlung schriftlich die Behandlung weiterer Punkte verlangen.
  3. Ein Antrag auf Satzungsänderung muß den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden. Er muß schriftlich begründet sein. Die Ausübung des Stimmrechts wird von der Zahlung des festgelegten Beitrages für das vorausgegangene Geschäftsjahr abhängig gemacht. Mitglieder, die im laufenden Geschäftsjahr eingetreten sind, können ihr Stimmrecht erst nach Zahlung des Beitrages für das laufende Geschäftsjahr ausüben.

 

§ 10 Geschäftsführung

  1. Der Verein kann einen Geschäftsführer berufen sowie weitere Angestellte einstellen.
  2. Dem Geschäftsführer obliegt die Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte sowie die theoretische und praktische Umsetzung satzungsgemäßer Zwecke und Ziele des Vereins. Er ist dem Vorstand gegenüber rechenschaftspflichtig.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 11 Rechnungsprüfung

  1. Der Verein ist mindestens einmal im Jahr von zwei Rechnungsprüfern zu prüfen. Diese haben insbesondere zu prüfen,
  • ob die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß im Sinne der steuerlichen Vorschriften ist,
  • ob die Mittel nach den Grundsätzen einer sparsamen Haushaltsführung und ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke nach den Bestimmungen des § 2 dieser Satzung verwendet wurden.

           Die Rechnungsprüfer werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von
           zwei Jahren gewählt. Sie dürfen nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Die
           Rechnungsprüfer sind einzeln zu wählen und bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
           Scheidet ein Rechnungsprüfer vorzeitig aus, so kann der andere
           Rechnungsprüfer einen Ersatzrechnungsprüfer bis zur nächsten
           Mitgliederversammlung benennen.

      2.  Bei der Verwaltung öffentlicher Mittel hat der Vorstand dafür Sorge zu tragen,
           daß eine ordnungsgemäße Mittelverwaltung erfolgt und die Bestimmungen der
           jeweiligen Haushaltsordnungen und Haushaltsgesetze beachtet werden.

 

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder erfolgen. Sofern die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten auch für den Fall, daß der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
  2. Bei der Auflösung des Vereins und Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die steuerbegünstigte juristische Person des öffentlichen Rechts „Gemeinde Neukieritzsch“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat. Näheres ist durch Beschluß der Mitgliederversammlung festzulegen. Der Beschluss über die Verwendung des Vermögens darf erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

 

§ 13 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft.

 

(angenommen von der Mitgliederversammlung am 10.12.2015 lt. Protokoll)

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