Aktuelle Meldungen
Nachbarschaftsparty - Neujahrsglühen
28.01.2012
Bundesfamilienministerium und Bundesagentur für Arbeit vereinbaren Kooperation zwischen Mehrgenerationenhäusern und Agenturen für Arbeit sowie Jobcentern
16.01.2012
Der demografische Wandel stellt Gesellschaft und Politik vor vielfältige Herausforderungen. Mit den im Rahmen des gleichnamigen Aktionsprogramms des Bundes geförderten Mehrgenerationenhäusern sind niedrigschwellige Anlaufstellen für Menschen aller Altersgruppen in nahezu jeder kreisfreien Stadt und jedem Landkreis entstanden. Die Häuser leisten mit ihren generationenübergreifenden Angeboten und Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zur aktiven Gestaltung des demografischen Wandels.
Jobcenter und Agenturen für Arbeit können von der Arbeit der Mehrgenerationenhäuser profitieren, da ihre Kunden durch die Beratung und Unterstützung der Mehrgenerationenhäuser zur Teilnahme an Qualifizierungsangeboten motiviert oder beim beruflichen (Wieder-) Einstieg unterstützt werden. Die bereits bestehende Zusammenarbeit soll zukünftig bundesweit systematisch ausgebaut und die regionalen Akteure in den Mehrgenerationenhäusern und den Agenturen für Arbeit bzw. den Jobcentern sollen dabei institutionell begleitet werden. Daher wurde am heutigen Tag eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesagentur für Arbeit unterzeichnet.
"In den Mehrgenerationenhäusern finden Menschen die Hilfe und Unterstützung, die auf ihre konkreten Bedürfnisse abgestimmt ist", sagt Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Von der persönlichen Beratung über die Möglichkeit sich freiwillig zu engagieren, ist es dann manchmal nur ein kurzer Weg zum beruflichen Wiedereinstieg. Wer zum Beispiel als Freiwilliger in einem Mehrgenerationenhaus Veranstaltungen mit organisiert, gewinnt wieder Selbstvertrauen für den eigenen beruflichen Weg."
Menschen, die lange Zeit nicht mehr Teil der Arbeitsgesellschaft waren, leiden oftmals nicht nur unter materieller Armut, sondern unter dem Verlust von sozialen Bindungen. "Wenn es uns gelingt, Arbeitsuchende für ein Engagement in den Mehrgenerationenhäusern zu motivieren, geben wir ihnen nicht nur das Gefühl wieder gebraucht zu werden und etwas Sinnvolles zu leisten, wir helfen ihnen auch dabei, sich wieder ein soziales Netzwerk aufzubauen, Menschen kennenzulernen die Arbeit haben, die Unternehmer kennen und Türöffner sein können", betont Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit.
Durch eine freiwillige Mitarbeit in den Mehrgenerationenhäusern helfen Arbeitsuchende nicht nur anderen, sie können sich auch neue Perspektiven und berufliche Einstiegschancen erarbeiten, also eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. "Unser gemeinsames Ziel ist, dass Jobcenter und Agenturen für Arbeit die Angebote in den Mehrgenerationenhäusern gezielter im Rahmen ihrer Beratungsarbeit einsetzen und damit unseren Kunden die Möglichkeit geben, nicht nur ihre sozialen Kompetenzen, sondern auch ihre fachlichen Fähigkeiten auszubauen und damit den beruflichen Wiedereinstieg vorzubereiten", so Alt.
Sommerferiencamp 2012
15.01.2012
Kinder-Aktionstag zum Thema Integration
11.01.2012
Auf Initiative der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, veranstaltet das Bundesfamilienministerium erstmals einen Kinder-Aktionstag zum Thema Integration. Unter dem Motto "Hallo Deutschland - ich gehöre dazu" entwickeln Kinder mit Migrationshintergrund im Alter von 9 bis 13 Jahren einen Tag lang ihre Ideen und Erwartungen zum Thema Integration - und diskutieren darüber mit der Bundesfamilienministerin.
"Alle Kinder verdienen faire Chancen auf gute Bildung und eine gute Zukunft", sagte Kristina Schröder aus Anlass des Aktionstages in Berlin. "Alle Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Talente zu entwickeln und das Beste aus sich zu machen. Das ist für jedes Kind, aber auch für die Zukunft unserer Gesellschaft wichtig."
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Aktionstages haben sich in ihren Schulen und Jugendeinrichtungen bereits mit Fragen rund um die Themen Integration, Zugehörigkeit und Heimat beschäftigt. Die Bundesfamilienministerin fragte die Schülerinnen und Schüler nach ihren Erfahrungen aus Schule, Familie und Freizeit und sprach mit ihnen über ihre Gedanken und Vorstellungen zum Thema Integration. Dazu stellte Kristina Schröder fest: "Die Gespräche haben mir klar gezeigt, dass diese Kinder Deutschland als ihre Heimat ansehen. Und noch mehr: Die Schülerinnen und Schüler haben deutlich gemacht, dass sie nicht nur dazu gehören, sondern dass sie unsere Zukunft auch aktiv mitgestalten. Das ist ein sehr positives Signal."
In jeder vierten Familie in Deutschland lebt zumindest ein Familienmitglied, welches zugewandert ist oder eine ausländische Staatsbürgerschaft besitzt. In über zwei Millionen Familien in Deutschland wachsen Kinder auf, die von klein auf verschiedene Sprachen und Kulturen kennen lernen. Untersuchungen zeigen, dass Kinder mit Migrationshintergrund die gleichen Zukunftschancen haben wie einheimische Kinder, wenn sie an qualitativ hochwertiger früher Förderung partizipieren und sozial integriert aufwachsen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de
Förderprogramm "JUGEND HILFT"
03.01.2012
JUGEND HILFT! hat sich zum Ziel gesetzt, das soziale Engagement von Kindern und Jugendlichen finanziell und ideell zu unterstützen. Das Förderprogramm gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Der JUGEND HILFT! Fonds: Kinder und Jugendliche von 6 bis 21 Jahren können einen Förderantrag bis zu 2.500,- Euro für ihre sozialen Projekte im In- und Ausland stellen. Über die Anträge entscheidet eine Förder-Jury viermal im Jahr: immer Ende Januar, März, Juli und Oktober. Der JUGEND HILFT! Wettbewerb: Unter allen sozialen Projekten, die sich bis zum 15.03.2012 bewerben, ermittelt eine Jury acht Siegerprojekte. Neben einem Empfang in Schloss Bellevue und einer Preisverleihung nehmen die Gewinner und Gewinnerinnen an einem mehrtägigen Workshop-Programm in Berlin teil, in dem sie mit Profis an ihren Projekten und Kompetenzen arbeiten. +++ Weitere Infos: www.jugendhilft.de





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